No.1 The Martini Cocktail

The Martini Cocktail – Viele Kerle wollen so sein wie er, viele Frauen wollen ihn haben: trocken und herb mit einem erfrischend würzigen Charakter.

Seit seiner Listung im Bartender’s Manual 1888 ist er der „King of Cocktails“ und wird diskutiert wie kein anderer. Wie viel Gin und wie viel Wermut? Trockener oder süßer Wermut? Was passt besser, Zitrone oder Olive und dann natürlich die Mutter aller Fragen: gerührt oder geschüttelt?

Auf drei der vier Fragen wissen wir die Antwort und haben euch somit die Entscheidung abgenommen. Das Verhältnis stimmt, trocken ist das neue Süß und bei uns wird gerührt und nicht geschüttelt. Einzig die Wahl der Garnitur überlassen wir euch und ihr könnt eurer Vorliebe nachgehen. Ob Olive oder Zitronenzeste, wir mögen den Martini Cocktail klassisch aus einem vorgekühlten Martiniglas.

The Martini

No.2 The Old Fashioned

Wir schwelgen nicht in alten Zeiten, wir leben sie einfach nur auf unsere Art. Wer THE OLD FASHIONED in der Hand hält, ist demnach alles andere als altmodisch. Er lebt einfach die old-fashioned-way-of-life-Philosophie: Genieße den Moment und koste jeden einzelnen davon voll aus.

Da er einer der traditionellsten Cocktails überhaupt ist, hat er den Namen OLD FASHIONED mehr als verdient. Es ist allerdings verwunderlich, dass er dennoch einer der letzten Drinks war, den die Cocktail Renaissance der 1920er Jahre revitalisierte. Bourbon, Zuckersirup und Aromatic Bitter verleihen ihm seine nostalgische Sepia-Tönung und löschen dadurch jeden Zweifel, wieso der Drink so heißt, wie er heißt – The Old Fashioned.

Heute trinkt man diese Kreation aus Bourbon, Zuckersirup und Aromatic Bitter aus einem Tumbler mit Eis. Der Old Fashioned wird mit den ätherischen Ölen einer Orangenzeste benetzt und anschließend mit dieser garniert.

The Old Fashioned

No.3 The Manhattan

The Manhattan ist der Innovative unter den Klassikern. Er machte den Wermut beliebt und als Dank machte der Wermut ihn zum „König der Wermut-Getränke“. Eine typische Win-Win-Situation. Wer ein bisschen ursprüngliche New Yorker Barkultur im Cocktailspitz genießen will, um der zu schnelllebigen Zeit für einen Moment zu entfliehen, sollte auf den Manhattan zurückgreifen und sich zurücklehnen. Für den perfekten Genuss, den Cocktail mit einer Orangenzeste aromatisieren und garnieren, anschließend in einem gekühlten Cocktailspitz servieren.

Er ist ein typischer Manhattan, mit all seiner simplen aber komplizierten Zubereitung und seiner aufregenden Entspannung und genau das macht ihn perfekt. Perfekt zum Genießen, perfekt zum Teilen und perfekt für dich.

The Manhattan

No.4 The Negroni

The NEGRONI ist und bleibt ein klassischer Aperitivo und stammt natürlich aus dem Land, dem wir die Aperitif-Kultur überhaupt zu verdanken haben – Bella Italia! Was eine eher zufällige Kreation von 1920 doch so alles erreichen kann: Ruhm, Ehre, Begeisterung und immerhin ein Drittel der „Triple Crown“. So viel Etikette hätte den klassischen Drinks niemand zugetraut – Zusammen mit dem Manhattan und dem Martini Cocktail hat auch der Negroni ein Fünkchen Adel abbekommen und das schmeckt man auch.

Seine leuchtende Farbe, sein bitterer Geschmack und seine süßen Noten sorgen dafür, dass der Drink trotz seines Vintage-Charakters ständig En Vogue ist. Wir lassen ihn weiter auf der Überholspur und bieten ihm die Möglichkeit noch mehr Herzen zu erobern.

Der NEGRONI lässt sich hervorragend aus einem mit Eiswürfeln gefüllten Tumbler, mit einer Orangenzeste aromatisiert und garniert, genießen.

The Negroni

No.5 The Rusty Nail

Der Schein trügt, und der Name täuscht: The RUSTY NAIL ist alles andere als eingerostet. Denn Whisky ist einfach zeitgemäß. Immer. Als Klassiker der Gegensätze kombiniert der Drink seit 1937 die süßen und die herben Seiten des Lebens und erfreut sich durch sein besonderes Aroma vor allem unter Whisky-Freunden hoher Beliebtheit.

Die perfekte Balance aus Scotch und einem honigsüßen Whisky-Likör wird gern klassisch als Digestif getrunken und trifft dabei einfach immer den Nagel auf den Kopf. Den Rusty Nail genießt man am besten aus einem Tumbler – mit Eiswürfeln gefüllt, mit den ätherischen Ölen einer Orangenzeste aromatisiert und mit dieser garniert.

The Rusty Nail

No.6 The Gin Gimlet

Gäbe es doch einen Drink, der als „Gentleman’s Drink“ gilt und gleichzeitig die Frauen anspricht.

Es gibt ihn – The GIN GIMLET!

Er entspringt der britischen Marinetradition und ist deshalb ein Drink aus einer typischen Männerdomäne, was ihn aber noch lange nicht zu einem Seebären macht. Gleichzeitig sieht er super in weiblicher Gesellschaft aus.

Das könnte natürlich auch daran liegen, dass jeder Marine-Offizier hervorragend in seiner Uniform aussieht und genauso hervorragend sieht auch der GIN GIMLET aus, wenn er in einem kühlen Coupette-Glas serviert wird. Mit einer Zitronenzeste aromatisieren, garnieren und genießen.

The Gin Gimlet

No.7 The Vesper

Jeder darf mindestens eine Schwäche haben, auch ein smarter Geheimagent. Wir dürfen vorstellen: Die Liebe des Lebens des 007. »Ich glaube ich nenne den Cocktail ›Vesper‹.« »Des bitteren Nachgeschmacks wegen?« »Nein, wenn man ihn einmal gekostet hat, will man nie mehr was anderes.«
The VESPER ist also ein James-Bond-Original und somit gebührt Ian Fleming mehr als ein Dank. Danke für James Bond und vor allem danke für den Cocktail aus Gin, Wodka und französischen Weinaperitif, den er 1953 für seinen Agentenkrimi »Casino Royale« erfand.

Die perfekte Kombination aus süßen und herben Aromen lässt sich vor allem eiskalt genießen: bevorzugt aus einem Cocktailspitz, aromatisiert und garniert mit einer Zitronenzeste.

The Vesper

No.8 The Hanky Panky

Einige fühlen sich nicht vollkommen, wenn sie nicht den richtigen Drink in der Hand haben. Allerdings ist die Suche nach dem Drink, der einen vollkommen macht, oftmals nicht so einfach.

Charles Hawtrey hatte Glück. Er bat die Bartenderin seines Vertrauens um einen perfekten Cocktail, der zu ihm passt. Ada Coleman servierte ihm einen Drink aus Gin, italienischem Wermut und Kräuterbitter in einem vorgekühlten Cocktailspitz, abgerundet mit einer Orangenzeste.
Seine Reaktion: »By Jove. That is the real hanky-panky!« spricht Bände.

Kommentarlos nehmen wir diesen enthusiastischen Ausruf des exzentrischen Charles Hawtreys an und zählen THE HANKY PANKY bis heute zu einem der beliebtesten Cocktail-Klassiker.

The Hanky Panky

No.9 The Rob Roy

The Rob Roy erinnert stark an den Manhattan, wenn man sich seine Zusammensetzung anschaut und trotzdem sind die beiden vollkommen unterschiedlich. Man kann ja bekanntlich auch nicht Äpfel und Birnen vergleichen. Einer verbreiteten Erzählung nach ist der ROB ROY nach Robert MacGregor, dem schottischen Robin Hood, benannt. Er könnte jedoch auch nach einem Broadwaystück benannt sein. Ob Gutmensch oder Theater, es ändert nichts an seinem Geschmack.

The ROB ROY ist einfach ein sympathischer Typ. Sein Scotch macht ihn schottisch, sein Wermut macht ihn italienisch und der Bitter macht ihn besonders. Am besten genießt man ihn »straight up« in einem kühlen Cocktailspitz und mit einer Orangenzeste garniert.

The Rob Roy Cocktail

No.10 The Martinez

Sich entscheiden zu müssen kann zu einem Drama werden. Man will unter keinen Umständen die falsche Wahl treffen oder sich für das Erstbeste entscheiden. Zum Glück gibt es THE MARTINEZ, der immerhin die Entscheidung zwischen süßem und herbem Drink erleichtert. Er kann einfach beides. Er repräsentiert dadurch die perfekte Verbindung zwischen einem Manhattan und einem Martini. Also wozu noch entscheiden?

Erzählungen nach wurde der Martinez erstmals 1874 unter kalifornischer Sonne serviert. Seither gilt er als der »Vater des Martini«. Bis heute genießt man den Martinez aus einem kühlen Cocktailspitz, verfeinert durch die Beigabe einer Orangenzeste.

The Martinez Cocktail

No.11 The Boulevardier

The Boulevardier ist das Paradebeispiel für eine gelungene Kombination aus Prohibitionserbe und Pariser Extravaganz. Klingt etwas skurril, macht aber vor allem neugierig auf diese Kombination.

Die USA lagen trocken, die Prohibition wütete und Bartender suchten das Weite. Dabei fand der New Yorker Harry McElhone sein Glück in Paris. Mit Pre-Prohibitions-Drinks und neuen Kreationen begeisterte er in seiner Harry’s New York Bar. Die Bar erlangte Kultstatus und der BOULEVARDIER wurde zum Signature Drink eines einflussreichen Stammgastes, dem Herausgeber des Magazins »The Boulevardier«.

Mit einer Orangenzeste aromatisiert und garniert wird er in einem kühlen Tumbler serviert.

The Bloulevardier Cocktail

No.12 The Bamboo

The Bamboo – Kreiert vom »Vater des Bartending in Japan«, inspiriert durch die Kombination verschiedenster Ingredienzien und für hervorragend befunden von den internationalen Gästen des Hotels New Grand in Yokohama.

Der deutsche Barkeeper Louis Eppinger war bekannt für seine außergewöhnlichen Drinks. Seine Kreation aus trockenem Sherry, französischem trockenen Wermut und Bitters fand nicht nur in Japan eine große Fan-Gemeinde.

Weltweit genießt man den bernsteinfarbenen Drink aus einem gekühlten Cocktailspitz, aromatisiert und garniert mit einer Orangenzeste.

The Bamboo Cocktail