Seide

Seide

Als Seide bezeichnet man den proteinhaltigen Faserstoff der aus den Kokons der Seidenraupe gewonnen wird. Ursprünglich wurde sie schon etwa 2800 v.Chr. im alten China gewonnen, mittlerweile auch in Japan und Indien.

Der Seidenstoff zeichnet sich vorallem durch seinen charakteristischem Glanz aus. Darüber hinaus ist Seide in der Lage sehr intensive Farben zu erzeugen, neigt kaum zum Knittern und hat eine hohe Festigkeit. Vorsichtig sollte man allerdings mit Abrieb und hohen Temperaturen sein.

Seide gilt als die einzige Naturfaser, die endlos in der Natur vorkommt. Um 250g Seidenfaden zu produzieren, werden um die 3000 Kokons benötigt.  Wildseide wird aus den Kokons bereits geschlüpfter Schmetterlinge gewonnen.

Verschiedene Webverfahren führen zu unterschiedlichen Qualitäten und Gewebearten, einige davon kennt man zum Beispiel unter: Brokat, Duchesse, Organza oder auch Satin. Darüber hinaus wird Seide auch nach seiner Herkunft bezeichnet, wie zum Beispiel die Ahimsaseide, Yamamaiseide und die Maulbeerseide.

Pflege: Es wird empfohlen Seidenstoffe vorsichtig mit der Hand zu reinigen, da sie sehr wasserempfindlich sind. Hierbei sollte man ein Seidenreinigungsmittel nutzen und darauf achten, dass keine Seifenrückstände verbleiben. Beim Trocknen, den Seidenstoff nicht auswringen, da er im nassen Zustand sehr formempfindlich ist. Der Waschzettel sollte immer berücksichtigt werden!